- Trautmann
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Haben Sie schon mal ein lebenswichtiges Arzneimittel in einer Versandapotheke bequem von zu Hause aus bestellt? Es wird in einem Paket verschickt und reist mit der gewöhnlichen DHL-Logistik durch das Land. Was viele nicht wissen: In den Lieferfahrzeugen und Paketzentren herrschen im Sommer Temperaturen, die für die meisten Medikamente einer Qualitätsvernichtung gleichkommen. Während deutsche Vor-Ort-Apotheken gesetzlich verpflichtet sind, ihre Räume auf Lagerungstemperaturen zwischen 5 und 25 Grad Celsius zu kühlen, bleiben temperatursensible Arzneimittel im Versandhandel oft sich selbst überlassen – mit fatalen Folgen für die Wirksamkeit Ihrer Medikamente.
Ein Test mit erschreckendem Ergebnis
Bereits 2015 führte Lutz Engelen, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, einen aufschlussreichen Test durch. Er verschickte zwei Pakete mit Temperaturloggern von Düsseldorf nach Bad Wiessee am Tegernsee und zurück. Das Ergebnis war alarmierend: Auf dem Hinweg maß der Temperaturlogger fast 80 Prozent der Zeit Temperaturen über 25 Grad Celsius. Auf dem Rückweg wurde eine Höchsttemperatur von knapp 33 Grad registriert. Das zweite Paket pendelte wochenlang zwischen Köln und Hagen und kam schließlich leicht zerquetscht beim Absender an.
Doch das ist längst nicht alles. Die Temperaturen in den Laderäumen von DHL-Fahrzeugen können im Hochsommer auf bis zu 60 Grad Celsius ansteigen – Werte, bei denen die empfindlichen Wirkstoffe vieler Arzneimittel irreversibel geschädigt werden. Medikamente, die eigentlich bei Raumtemperatur (15 bis 25 Grad) gelagert werden müssen, werden in diesen Hitzekammern transportiert.
Ein unfairer Wettbewerb auf Kosten der Patientensicherheit
Während deutsche Apotheken vor Ort strenge Auflagen erfüllen müssen – von der klimatisierten Lagerung über die regelmäßige Temperaturdokumentation bis hin zur sachgemäßen Beratung – dürfen ausländische Versandapotheken ihre Arzneimittel weiterhin ohne temperaturgeführte Transportlogistik versenden. Ein Zustand, den viele Experten seit Jahren kritisieren. Die Versandapotheken nehmen es bei der Temperaturkontrolle „in der Regel nicht allzu genau“ und verschicken Arzneimittel „auch bei sehr hohen oder niedrigen Außentemperaturen mit normalen Logistikern“.
Dass es hier um mehr geht als um eine politische oder wirtschaftliche Frage, zeigt ein Blick auf die gesetzlichen Anforderungen: Die Apothekenbetriebsordnung schreibt für den Versandhandel zwar Temperaturkontrollen vor, doch in der Praxis bleiben diese oft unzureichend. Die EU-Richtlinie zur Guten Distributionspraxis (GDP), die für Großhändler verbindlich vorschreibt, dass Lagerbedingungen auch beim Transport eingehalten werden müssen, wird auf Versandapotheken bislang nicht angewandt. Das Bundesgesundheitsministerium sah noch Ende 2015 beim Arzneimittelversand keine Temperaturprobleme – eine Einschätzung, die angesichts der realen Messungen mehr als fragwürdig erscheint.
Welche Medikamente sind besonders gefährdet?
Besonders kritisch ist die Situation für kühlpflichtige Arzneimittel wie Insulin, Impfstoffe oder Biologika, aber auch viele andere Präparate vertragen keine extremen Temperaturschwankungen: Kapseln, Tabletten, Zäpfchen und Lösungen. Die Folgen können von verminderter Wirksamkeit bis hin zum vollständigen Wirkungsverlust reichen – mit erheblichen gesundheitlichen Risiken für die Patientinnen und Patienten
Der Botendienst der Apotheke Bühlau:
Ihre sichere Alternative
Wir von der Apotheke Bühlau setzen auf Sicherheit – und das von der ersten bis zur letzten Minute. Unser kostenfreier Botendienst bringt Ihre bestellten Arzneimittel nicht nur bequem bis zu Ihrer Haustür, sondern vor allem temperaturgeschützt. Unsere Kühlboxen garantieren stabile Lagerungstemperaturen auf dem gesamten Transportweg. So kommen Ihre Medikamente in einwandfreier Qualität bei Ihnen an – so, wie es der Gesetzgeber für Apotheken vor Ort vorschreibt und wie es Ihre Gesundheit verdient.
Ihr Vertrauen ist uns wichtig
Die Politik mag wegschauen, wenn ausländische Versandapotheken Arzneimittel durch die Sommerhitze schicken. Wir tun es nicht. Mit unserem temperaturgeführten Botendienst stärken wir nicht nur die lokale Arzneimittelversorgung, sondern vor allem Ihre Sicherheit. Bestellen Sie Ihre Medikamente bei Ihrer Apotheke vor Ort – und verlassen Sie sich nicht auf ein Paket, das bei 60 Grad Celsius mit DHL durch die Gegend fährt.
Quellen: APOTHEKE ADHOC (2015, 2017, 2022, 2025, 2026), DHL, Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO), EU-GDP-Richtlinie